Ein einzigartiges Kunstwerk
1509
1519-1526
evtl. bereits 1516
24 Bilder > 200m²
Zahlreiche Wappen
1652
1687
1898-1911
1912
1939-1945
1980-2000
Das Buch zum Kunstwerk
Passio Picta. Das Franziskanerkloster in Schwaz und sein Kreuzgang
Der monumentale Passionszyklus im Kreuzgang des Franziskanerklosters in Schwaz ist ein weitgehend unbekanntes Meisterwerk der frühneuzeitlichen Kunst in Tirol. In einer Zeit religiöser Verwerfungen und sozialer Spannungen entstanden, ist er für die aktuelle Forschung eine bedeutende Quelle zur frühen Neuzeit in Tirol. Zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entführen uns mit ihren Aufsätzen in eine Zeit des Umbruchs, die sich in den Bildern des Kreuzgangs spiegelt. Das Buch besticht durch die erstmalige Präsentation aller erhaltenen Wandbilder, Glasgemälde und Wappensteine aus dem Kreuzgang, die in einer bislang unerreichten Detailgenauigkeit und farbigen Präzision vorgestellt werden.
Gebundene Ausgabe vom 11. Dezember 2025. 204 Seiten mit Farbbilder. Von den Herausgebern Lukas Madersbacher und Michael Rainer. Mit Beiträgen von Stephan Nicolussi-Köhler, Georg Neuhauser, Michael Wiesinger, Jörg Riedl und Magdalena Schindler, Erwin Pokorny, Philipp Zitzlsperger, Ivo Köll, Hans-Paul Ties und Christina Wais-Wolf.
Sie können das Buch für 39,90 € an der Klosterpforte, in qualifizierten Buchhandlungen, auf unserem Shop oder auf Amazon erwerben.

Der Kreuzgang als Grabstätte
Über lange Zeiträume hinweg diente der Kreuzgang als letzte Ruhestätte für zahlreiche Menschen, und heute liegen noch immer viele Gebeine unter den historischen Steinplatten verborgen.
Ein besonderes Highlight im Südgang des Kreuzgangs ist die einzige Grabplatte, die die Zeiten überdauert hat. Diese markante Platte gehört zum Grab des Jörg Scholt, einem bedeutenden Persönlichkeit, der im Jahr 1512 verstorben ist. Jörg Scholt wird vermutlich als Künstler am Bau des Klosters beteiligt gewesen sein, und seine Grabstätte am Ende des Südganges zeugt von der Wertschätzung seiner Zeitgenossen.
Ein weiteres interessantes Relikt aus der Vergangenheit ist eine zweite Grabplatte, die heute im Pfortenhof zu bewundern ist. Diese Platte wurde im Zuge der Klosterrenovierung im Jahr 1982 unter der Erde gefunden und an Stelle einer zugemauerten Tür aufgestellt. Es handelt sich um die zerbrochene Grabplatte des im Jahr 1632 verstorbenen Abtes Johannes Merk vom Augsburger Stift St. Ulrich und Afra.
ber lange Zeiträume hinweg diente der Kreuzgang als letzte Ruhestätte für zahlreiche Menschen, und heute liegen noch immer viele Gebeine unter den historischen Steinplatten verborgen.
Ein besonderes Highlight im Südgang des Kreuzgangs ist die einzige Grabplatte, die die Zeiten überdauert hat. Diese markante Platte gehört zum Grab des Jörg Scholt, einem bedeutenden Persönlichkeit, der im Jahr 1512 verstorben ist. Jörg Scholt wird vermutlich als Künstler am Bau des Klosters beteiligt gewesen sein, und seine Grabstätte am Ende des Südganges zeugt von der Wertschätzung seiner Zeitgenossen.
Ein weiteres interessantes Relikt aus der Vergangenheit ist eine zweite Grabplatte, die heute im Pfortenhof zu bewundern ist. Diese Platte wurde im Zuge der Klosterrenovierung im Jahr 1982 unter der Erde gefunden und an Stelle einer zugemauerten Tür aufgestellt. Es handelt sich um die zerbrochene Grabplatte des im Jahr 1632 verstorbenen Abtes Johannes Merk vom Augsburger Stift St. Ulrich und Afra.



