EIN JAHR ZWISCHEN ERINNERUNG, ERSCHÜTTERUNG UND HOFFNUNG
2025 war ein Jahr großer Wegmarken – historisch, kirchlich und persönlich. Wir erinnerten an 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs, an den 220. Todestag Friedrich Schillers und an das 1700-jährige Jubiläum des Konzils von Nicäa. Papst Franziskus stellte das Jahr unter das Leitwort „Pilger der Hoffnung“, und die franziskanische Familie feierte weltweit 800 Jahre Sonnengesang – ein Lied des Lobes aus Leid und Vertrauen.
Gleichzeitig prägten Kriege, Spannungen und humanitäre Krisen das Jahr. Tragische Ereignisse in Villach und Graz erschütterten viele; in Gottesdiensten, Gebeten und Gemeinschaft trugen wir Opfer und Betroffene vor Gott.

Der Tod von Papst Franziskus war ein schmerzlicher Einschnitt, sein Pontifikat voller Nähe, Barmherzigkeit und Hoffnung bleibt unvergessen. Die Wahl von Papst Leo XIV. am 8. Mai während einer Maiandacht in St. Nikolai verband Gebet, Geschichte und Gegenwart auf unvergessliche Weise.
Zwischen Erinnerung, Erschütterung und Hoffnung nahm 2025 in St. Nikolai viele konkrete Gestalten an – Begegnungen, Feiern und stille Momente, die im Jahresrückblick noch einmal lebendig werden sollen.
1. JUBILÄEN UND GEDENKTAGE 2025
Nicht jeder Tag vergeht spurlos. 2025 brachte zahlreiche Jubiläen und Gedenktage mit sich, die Menschen zusammenführten, Hoffnung stärkten und den Glauben lebendig machten.
Jubiläumsjahr 2025 – Pilger der Hoffnung
In allen Dekanaten wurde anlässlich des Jubiläumsjahres, das am 6. Jänner 2026 mit der Schließung der Heiligen Pforte in Rom endet, eine Kirche zu einer Jubiläumskirche „erhoben“. Dort konnte täglich der vollkommene Ablass gewonnen werden. In Villach Stadt wurde dafür die Franziskanerkirche St. Nikolai bestimmt.
Aus diesem Grund wurde ab 3. Jänner 2025 jeden Freitag von 15:00 bis 18:30 Uhr das geistliche Angebot erweitert, unter anderem mit der „Stunde der Barmherzigkeit“. Im Laufe des Jahres wurde diese zunehmend von unterschiedlichen Personen gestaltet. Zusätzlich wurde die Beichtgelegenheit ausgeweitet und rege genutzt.

Im Jubiläumsjahr wurde das Angebot der Anbetung erweitert. – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Traditionell fand am 17. Mai 2025 der Anbetungstag am Gedenktag des hl. Paschal Baylon statt. Der Franziskaner wurde vor 1065 Jahren (1690) heiliggesprochen und ist der Patron der eucharistischen Vereinigung sowie der Sakramentsbruderschaft. Mehr über Paschal Baylon gibt es hier nachzulesen: https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/detail/C3258/franziskanische-selige-und-heilige6
800 Jahre Sonnengensang
Ein frostiger Winter, eine kleine Hütte bei San Damiano und ein kranker Franziskus – gezeichnet von Schmerzen und Blindheit – bilden den Hintergrund der Entstehung des Sonnengesangs in den Jahren 1224/25. In dieser Zeit großer Dunkelheit empfing Franziskus eine göttliche Zusage, die seine Verzweiflung in Hoffnung verwandelte: „Meines Reiches Brautpfand ist deine Krankheit und als Preis der Geduld erwarte sicher und gewiss das Erbteil an diesem Reich!“

© Tom Lugger
Der Sonnengesang ist nicht nur ein poetisches Meisterwerk, sondern ein spirituelles Zeugnis: eine Hymne an die Schöpfung und den Schöpfer. Jede der 33 Zeilen beginnt mit „Gelobt seist du, mein Herr“, wodurch die Naturansprache über eine bloße Beschreibung hinaus zu einem zentralen Werk christlicher Mystik wird. Sonne, Mond, Wind, Feuer und Erde werden als Brüder und Schwestern gegrüßt – ein Symbol universeller Geschwisterlichkeit.
Eine franziskanische Quellenschrift aus dem 14. Jahrhundert, das „Speculum Perfectionis“ („Spiegel der Vollkommenheit“), berichtet, dass ursprünglich nur sieben Strophen bestanden. Als ein Streit zwischen Bischof und Bürgermeister drohte zu eskalieren, fügte Franziskus eine weitere Strophe über den Frieden hinzu, die tatsächlich zur Versöhnung beitrug. Die letzte Strophe, in der „Bruder Tod“ angesprochen wird, soll kurz vor seinem eigenen Tod hinzugefügt worden sein.
Nach 800 Jahren hat der Sonnengesang nichts von seiner Strahlkraft verloren. Er zeigt, dass selbst in Zeiten größter Dunkelheit Worte Licht und Trost spenden können. Franziskus verfasste den Text in Altitalienisch; übersetzt in viele Sprachen verbindet er Gebet und Lyrik auf einzigartige Weise.

Station zum Sonnengesang. – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Besonders die Friedensbotschaft ist heute aktuell: Sie erinnert daran, dass wahrer Friede im Herzen beginnt – durch Versöhnung, Gebet und Vertrauen auf Gott. Auch die Muttergottes ruft in Medjugorje wiederholt zum Frieden auf. So lädt der Sonnengesang weiterhin dazu ein, „Pilger der Hoffnung“ zu sein – Menschen, die inmitten von Leid und Spaltung dem Frieden folgen und gemeinsam Gottes Lob anstimmen.
Provinzialminister in Villach

Provinzial Fritz Wenigwieser ofm besucht Villach im Rahmen des Jubiläumsjahres 2025. – © Ferdinand Dreger
Am 18. Mai 2025 war P. Fritz Wenigwieser OFM, Provinzialminister der Franziskaner in Österreich und Südtirol, zu Gast in der Franziskanerkirche St. Nikolai in Villach. Sein Besuch stand im Zeichen der beiden großen Jubiläen des Jahres.
Bei allen drei Gottesdiensten, die er mitfeierte, sprach P. Wenigwieser eindrucksvoll über das Thema Berufung – und deren viele Facetten. Ein zentrales Anliegen seiner Predigten war das Hören und Zuhören: Nur wer bereit ist, aufmerksam hinzuhören, kann seine Berufung erkennen und annehmen. Er betonte zudem die Bedeutung, sich von Gott lieben zu lassen. Berufung bedeutet auch, sich dieser Liebe zu öffnen – selbst, wenn dies Verletzlichkeit mit sich bringt. Denn manchmal lässt Gott Verwundungen zu, damit eine Berufung wachsen und reifen kann.
Offen und persönlich teilte der Provinzialminister auch Erfahrungen aus seinem eigenen Glaubensweg und machte deutlich, wie Gottes Wirken in seinem Leben sichtbar wurde. Der Besuch von P. Fritz Wenigwieser war für viele Gläubige ein wertvoller Impuls in diesem besonderen Jubiläumsjahr und hinterließ bleibende Eindrücke in der Pfarrgemeinde.
Lange Nacht der Kirchen im Zeichen des Sonnengesanges

Weitere Fotos der Langen Nacht der Kirchen 2025 gibt es hier: https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/detail/C3258/im-zeichen-des-sonnengesangs. – © P. Emmanuel-Maria Fitz OFM
Am 23. Mai 2025 stand der Sonnengesang des heiligen Franziskus im Mittelpunkt der „Langen Nacht der Kirchen“. Schon am Nachmittag konnten viele Besucherinnen und Besucher in die Tiefe dieses einzigartigen Textes eintauchen. Jede Strophe wurde bedacht, begleitet von meditativer Musik, die Raum zum Nachspüren bot.
An interaktiven Stationen hatten die Gäste die Möglichkeit, die Gedanken und Bilder des Sonnengesangs persönlich zu vertiefen. Die Maiandacht um 17:30 Uhr und die anschließende feierliche Vesper um 18:00 Uhr rundeten den Abend stimmungsvoll ab – getragen von der Musik und der Spiritualität der franziskanischen Tradition.
155. Geburtstag von Ladislaus Batthyány-Strattmann
Vor 155 Jahren wurde Ladislaus Batthyány-Strattmann geboren. Der von Papst Johannes Paul II. seliggesprochene „Arzt der Armen“ war Mitglied des 3. Franziskanerordens (OFS) und fand seine letzte Ruhestätte im Franziskanerkloster Güssing. Mehr über den seligen Ladislaus können Sie hier nachlesen: https://franziskaner.at/villach/arzt-der-armen/
90. Geburtstag des Archivars Franz Scheibl

Am 18. November 2025 feierte Franz Xaver Scheibl, ehemaliger Lehrer, langjähriger Schulinspektor und unverzichtbare Stütze der Pfarrgemeinde St. Nikolai, seinen 90. Geburtstag. Sein Lebensweg prägte über Jahrzehnte ganze Orte durch stille, beständige Leidenschaft (Foto: © P. Norbert Pleschberger ofm).
St. Nikolai – geistliche Heimat und Lebensaufgabe
Als Franz Scheibl 1968 nach St. Nikolai kam, fand er hier weit mehr als nur einen Wirkungsort: Die Pfarre wurde zu seiner geistlichen Heimat – einem Ort, an dem er sich angenommen fühlte und dem er sich mit großem Engagement verschrieb. Fast könnte man sagen: In den 44 Jahren seines aktiven Wirkens gab es kaum ein Feld des pfarrlichen Lebens, in dem er nicht mit Freude und Verantwortung mitgearbeitet hätte. Ob als Lektor, als Kommunionhelfer, als jemand, der zuverlässig die frisch gedruckten „Nikolai-Nachrichten“ in die Pfarre brachte oder als Stimme in vielen wichtigen Gremien – Franz Scheibl war stets da, wenn man ihn brauchte.
Besonders prägend war seine Zeit als Obmann des Pfarrgemeinderates, ein Amt, das er von 1972 bis 2007 innehatte – ganze 35 Jahre. Seine Zuverlässigkeit, sein strukturiertes Denken aus dem Lehrerberuf und sein feiner Umgang mit Menschen machten ihn zu einer geschätzten Führungspersönlichkeit. Doch so vielfältig seine Aufgaben auch waren, eines lag dem Jubilar immer ganz besonders am Herzen: die Geschichte.
Geschichte bewahren – ein bleibendes Vermächtnis
Hier war und ist er ein wahrer Kenner – besonders, was Villach und die kirchliche Geschichte rund um St. Nikolai betrifft. Sein historisches Interesse ging stets weit über reine Neugier hinaus. Mit beeindruckender Akribie widmete er sich dem umfangreichen Archiv des Klosters und der Pfarre. Er sichtete und ordnete die alten Bestände neu, erstellte systematische Verzeichnisse, strukturierte die vorhandenen Materialien und brachte damit Klarheit und Übersicht in das gewachsene Archiv. Durch seine sorgfältige Arbeit wurde vieles leichter auffindbar und fachgerecht eingeordnet. Seine stille Handschrift sorgt dafür, dass wertvolle historische Schätze nicht im Staub der Jahre verloren gehen, sondern für kommende Generationen erhalten bleibt.
60 Jahre Nikolai-Nachrichten
Die „Nikolai-Nachrichten“ werden seit 60 Jahren herausgegeben und berichten regelmäßig über das Gemeindeleben. Die aktuellsten Ausgaben können online eingesehen werden: https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/detail/C3258/nikolainachrichten
45. Todestag von Frank Duff
Frank Duff, Gründer der Legion Mariens, verstarb am 7. November 1980. Die Gemeinschaft, gegründet am 7. September 1921 in Dublin, ist heute die weltweit größte katholische Laienbewegung. Ihr Schwerpunkt liegt auf Gebet, Apostolat und spiritueller Förderung der Mitglieder. Das Präsidium (lokale Gruppe) der Legion Mariens trifft sich jeden Mittwoch um 08:45 Uhr im Gemeinschaftsraum des Pfarrzentrums St. Nikolai.
30 Jahre Krippenfreunde

Die Krippenfreunde Villach feierten 2025 ihr 30-jähriges Bestehen. – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Die Krippenfreunde Villach feierten ihr 30-jähriges Bestehen. Der Verein bewahrt und fördert seit 1995 die Krippenkultur in Villach und Umgebung.
Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Restaurierung der historischen Eisenbahnerkrippe der Pfarre St. Nikolai, die über 500 ehrenamtliche Stunden beanspruchte. Die Krippe ist noch bis Anfang Februar 2026 in der Antoniuskapelle der Jubiläumskirche St. Nikolai zu bewundern.
Am 4. Dezember 2025 öffneten die Krippenfreunde erneut die Tore zur Krippenausstellung im Pfarrzentrum. Über zehn Tage hinweg besuchten zahlreiche Menschen die Ausstellung und ließen sich vom Weihnachtswunder inspirieren.

Das ORF-Team der Sendung „Reisezeit“ besuchte 2025 die Kirche und das Kloster in Villach. – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Das ORF-Team von „Reisezeit“ dokumentierte die Ausstellung am 13. Dezember und setzte dabei die Vielfalt der Krippen, insbesondere die Eisenbahnerkrippe, stimmungsvoll in Szene. Die Sendung ist 2026 auf ORF 2 zu sehen.
25 Jahre Tätigkeit bei FRANZ HILF

Br. Patrik Zamysevskij OFM feierte sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Der gebürtige Russe trat bei den Franziskanern in der Slowakei ein, legte am 2. Oktober 1999 die feierliche Profess ab und begann seine Tätigkeit in Wien. Gemeinsam mit der Berufungspastoral der Franziskanerprovinz Austria und der Pfarre Villach – St. Nikolai hat er bereits mehrere Fahrten zu Projekten von „Franz Hilf“ organisiert und begleitet und war dabei mehrfach in Villach zu Gast.
Seit 25 Jahren bringt Br. Patrik Zamysevskij OFM sein Know-How bei Franz Hilf und ist stets mit den Franziskanern und Franziskanerinnen, den Projektpartnern, im Osten Europas in Kontakt.
15 bis 66 Jahre, die tragen – Ehejubiläen
Am 5. Oktober 2025 feierten in unserer Pfarre zwölf Ehepaare im festlichen Ehejubiläumsgottesdienst ihr langjähriges gemeinsames Leben – von 15 bis zu beeindruckenden 66 Ehejahren.

Das jüngste Ehepaar (15 Jahre), Familie Bucher, waren ebenfalls beim Ehejubiläumsgottesdienst 2025 dabei. – © Ferdinand Dreger

Isabella und Konrad Bürger, die eng mit dem Kloster verbunden sind, feierten ihr Hochzeitsjubiläum in St. Nikolai. – © Ferdinand Dreger
In seiner Predigt betonte P. Terentius Gizdon OFM, dass das gelebte Zeugnis von Treue, Liebe und Hoffnung gerade in herausfordernden Zeiten ein wertvolles Zeichen für die ganze Gemeinde ist. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im Pfarrzentrum bei Kaffee, Kuchen und anregenden Gesprächen die Freude über die gemeinsamen Lebenswege geteilt und die Verbundenheit in der Gemeinschaft spürbar weitergeführt.
5 Jahre „Drei Tage mit Maria“
Bernadette Würbel und Dominik Meyer aus Vorarlberg, die über mehrere Jahre tatkräftig an der Organisation der „Drei Tage mit Maria“ in St. Nikolai mitgewirkt hatten, gaben am 3. Mai 2025 ihr Ja-Wort – ein besonderer Festtag, der ihr Engagement für diese geistliche Initiative würdigte.

Bernadette und Dominik, die jahrelang die „Drei Tage mit Maria“ in Villach mitgetragen haben, gaben im Mai 2025 ihr Ja-Wort. – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Vom 29. Mai bis 1. Juli 2025 fanden die fünften „Drei Tage mit Maria“ statt. Jugendliche und Erwachsene der Legion Mariens aus ganz Österreich sowie Schwestern der Gemeinschaft Maria Stelle Matutina zogen während der Perigrinatio in Christo (PPC) durch Villach, um Glauben zu teilen, Hoffnung zu bringen und Freude am Christsein weiterzugeben.

Zum fünften Mal fanden 2025 die „Drei Tage mit Maria“ statt. – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Rund 400 Menschen kamen in diesen Tagen in direkten Kontakt mit den Jugendlichen. Über 300 Wunderbare Medaillen wurden verteilt, Kerzen entzündet und zur Teilnahme an geistlichen Angeboten wie Lobpreis- oder Barmherzigkeitsabenden eingeladen. Beichte, Aussprache und eucharistische Anbetung standen nahezu durchgehend zur Verfügung.
Die Jugendlichen trugen sämtliche Kosten selbst, unterstützt durch lokale Spender, die die Durchführung der Tage ermöglichten. Freude, Glaube und Hoffnung waren spürbar, und viele neue Impulse für das Gemeindeleben entstanden.
Jubiläen der Franziskaner in Villach
Am 11. Mai 2025 feierte P. Terentius Gizdon OFM sein 30-jähriges Priesterjubiläum. Gleichzeitig konnte P. Emmanuel-Maria Fitz OFM 2025 auf seinen 50. Geburtstag zurückblicken und beging im Herbst das fünfte Jahr seiner feierlichen Profess beziehungsweise seiner Diakonenweihe.
2. DRITTER ORDEN IN VILLACH
Viele Jahre lang wurde versucht, den Dritten Orden der Franziskaner (Ordo Franciscanus Saecularis – OFS) in St. Nikolai wieder neu zu verankern, nachdem sich die Gemeinschaft gegen Ende der 1960er-Jahre aufgelöst hatte. Im Jahr 2022 gab es erneut einen Anlauf. Früchte trug dieser Weg jedoch erst im Jubiläumsjahr 2025, als nochmals der Mut aufgebracht wurde, eine Informationsveranstaltung durchzuführen.
Die erste fand am 22. Februar 2025 statt. Wilhelm Strittesser, Vorsteher des OFS Tigring, und Elisabeth Stepanek, Vorsteherin der Region Süd, reisten eigens an, um vom Leben im Dritten Orden zu berichten und darüber zu sprechen, was es bedeutet, den franziskanischen Weg zu gehen. Seit diesem Treffen kam es regelmäßig zu weiteren Zusammenkünften.
Acht Postulanten im neugegründeten 3. Orden

Sieben der acht neuen Postulanten des 3. Ordens in Villach. – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Im Rahmen einer feierlichen und zugleich schlichten Eucharistiefeier wurden schließlich am 9. September 2025 sieben Frauen und Männer in das Postulat (Probezeit) aufgenommen. P. Stefan Kitzmüller OFM, nationaler geistlicher Assistent, war eigens aus Pupping angereist, um an diesem wichtigen Schritt teilzunehmen. Der heiligen Messe stand P. Norbert Pleschberger OFM vor, der die Gemeinschaft in Tigring seit vielen Jahren geistlich begleitet.
Die Zeit des Postulates umfasst drei bis sechs Monate. In dieser Phase werden die neuen Schwestern und Brüder von Br. Willi Strittesser (OFS Tigring) in das Leben und die Spiritualität des Ordens eingeführt, bevor das Noviziat beginnt. Die Gemeinschaft begleitet sie dabei mit Gebet und Freude, verbunden mit dem Wunsch, dass Gottes Segen ihren Weg stärkt. Am 25. November 2025 wurde eine weitere Person in Villach in das Postulat aufgenommen. Somit gibt es in Kärnten nun neben den Gemeinschaften des Dritten Ordens in Tigring und Klagenfurt insgesamt drei Gruppen.
Neuer Heiliger des 3. Ordens
Sieben Menschen wurden am 19. Oktober in Rom von Papst Leo XIV. heiliggesprochen, darunter José Gregorio Hernández (1864–1919), venezolanischer Arzt der Armen und Mitglied des 3. Ordens des hl. Franz von Assisi. Sein Leben war geprägt von Hingabe, tiefer Spiritualität und unermüdlichem Dienst an den Mitmenschen. Mehr über ihn gibt es hier nachzulesen: https://franziskaner.at/villach/jose-gregorio-hernandez-ein-leben-im-dienst-der-armen/
3. NEUE AKOLYTHEN IN ST. NIKOLAI

Bischof Josef Marketz und P. Terentius Gizdon OFM mit den neuen Akolythen in St. Nikolai: Martin Steiner (neben dem Bischof) und Peter Fina (mitte). – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Am Dreifaltigkeitssonntag, dem 15. Juni 2025, fand um 16.00 Uhr eine festliche Feier in St. Nikolai statt. Diözesanbischof Dr. Josef Marketz beauftragte vierzehn Gläubige – zehn Männer und vier Frauen – offiziell mit dem Akolythendienst (siehe dazu auch den Punkt „Fort- und Weiterbildungen“). Vier von ihnen bereiten sich auf die Weihe zum Ständigen Diakon vor, die übrigen werden künftig in ihren Heimatpfarren am Altar mitwirken.
Aus der Gastgeberpfarre wurden Martin Steiner und Peter Fina beauftragt, die durch ihre unterschiedlichen Dienste und Aufgaben dem Kloster und der Pfarre eng verbunden sind.
Vom 13. bis 16. Oktober 2025 machten sich schließlich zwei der drei Akolythen unserer Pfarre – Walter Lora und Peter Fina – gemeinsam mit P. Emmanuel-Maria Fitz OFM auf den Weg nach Bulgarien.
Diese Tage boten eine wertvolle Gelegenheit, in die Kultur und Liturgie des Landes einzutauchen, gemeinsame Erfahrungen zu teilen und neue Eindrücke zu gewinnen. Führungen und Museumsbesuche ermöglichten historische Einblicke, während kulinarische Begegnungen und Gespräche mit den Menschen vor Ort die Reise zu einem bereichernden Erlebnis machten. So wurde die gemeinsame Zeit nicht nur zu einer kulturellen Entdeckungsreise, sondern auch zu einer geistlichen und historischen Vertiefung sowie zu einer Stärkung der Gemeinschaft.
4. GLAUBE UND GEBET
Im Jahr 2025 luden in der Pfarre und darüber hinaus verschiedene Gebets- und Andachtsformen dazu ein, den Glauben zu vertiefen und Gemeinschaft zu erleben.
Mariensamstage
Im Mai 2022 haben die Franziskaner in St. Nikolai gemeinsam mit einigen Gläubigen begonnen, den Herz-Maria-Sühnesamstag zu begehen. Dieser geht auf die Erscheinung der Mutter Gottes im Jahr 1917 in Fatima (Portugal) zurück, wo sie drei Seherkindern erschien. Mittlerweile kommen seit zwei Jahren regelmäßig mehr als fünfzig Gläubige jeden Samstag zusammen, um diese Andacht zu halten, die auch im Jahr 2026 fortgesetzt wird. In den Marienmonaten Mai und Oktober wurden an den Wochentagen entsprechende Andachten gepflegt.
Den Namen Jesu beten

© P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Regelmäßig lud Waltraud Kraus-Gallob, Referentin für Spiritualität der Diözese Gurk, Menschen zum Kontemplativen Gebet in den eigens dafür eingerichteten Gebetsraum im Pfarrzentrum ein.
Darüber hinaus sprach sie am 12. Februar 2025 über die Geistlichen Übungen des Hl. Ignatius und die Tradition des Jesusgebetes, wie sie durch den Jesuiten P. Franc Jalics geprägt und verbunden wurde. Ein zentraler Gedanke dieser Gebetspraxis ist die bewusste Entscheidung für einen Weg, der näher zu Jesus führt. Es geht darum, bei Jesus und bei Gott selbst anzukommen – ein Prozess, der nicht nur Reflexion, sondern auch eine bewusste Entscheidung erfordert. Ein tröstlicher Aspekt dieser Praxis ist die Erkenntnis: „Ich darf so sein, wie ich bin.“
Fastenzeit
In der Fastenzeit bereiteten und beteten erneut Freiwillige einen der regelmäßig stattfindenden Kreuzwege vor. Dabei wurden neben persönlichen Anliegen auch die Sorgen der Welt im Gebet mitgetragen. Am 28. März 2025 gestalten die Jugendlichen den Kreuzweg zum letzten Mal den Kreuzweg „Verdammt, er hat gewonnen“ – ein Dialog zwischen Jesus und der Schlange.
Auf den Spuren des heiligen Petrus

Vom 13. bis 16. November 2025 fanden in Niederösterreich Männerexerzitien mit 15 Teilnehmern aus ganz Österreich, darunter auch aus Kärnten, statt. Gemeinsam mit P. Emmanuel-Maria Fitz OFM begaben sie sich auf die Spuren des heiligen Petrus und entdeckten dabei zahlreiche Parallelen zu ihrem eigenen Alltag.
Unter dem Leitgedanken „Mit Petrus als Pilger der Hoffnung im Zweifel nicht untergehen“ waren die Tage geprägt von Gebet, Vorträgen, Stille, Beichtgelegenheit, Kreuzweg, Rosenkranz, Gebetswache und weiteren spirituellen Impulsen. Die Teilnehmer kehrten bereichert und gestärkt in ihren Alltag zurück – mit neuen Impulsen für ein Leben im Vertrauen auf und mit Gott.
Euer Herz sei stark und unverzagt

© P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Unter dem Leitwort aus Psalm 31 fand am 8. November 2025 in St. Nikolai ein Einkehrtag zur Vorbereitung auf die Weihe an Jesus durch Maria statt. Anhand von fünf ausgewählten mutigen Lebensstationen Mariens – vom Ja bei der Verkündigung bis zum Hoffen im Abendmahlsaal – wurden Zuversicht, Vertrauen und innere Stärke vertieft. Heitere Akzente setzte das szenische Stück „Hotline Himmel – Weiheberatung für Fortgeschrittene (Villach-Edition)“, das humorvoll und lebensnah zeigte, wie tragfähig der Weg der Hingabe im Alltag sein kann (siehe dazu https://franziskaner.at/villach/euer-herz-sei-stark-und-unverzagt/).Am 8. Dezember 2025 erneuerten bzw. vollzogen zahlreiche Gläubige die Weihe an Jesus Christus durch Maria.
Gott einen Ort sichern – Alltagsexerzitien 2025/25
Im Rahmen des Heiligen Jahres 2025 lud die Diözese Gurk zu den „Großen Exerzitien im Alltag“ unter dem Titel „Gott einen Ort sichern“ ein. Dieser spirituelle Weg erstreckt sich von November 2025 bis Pfingsten 2026 und lädt dazu ein, Glauben und Gebet bewusst in den Alltag zu integrieren und die persönliche Beziehung zu Gott zu vertiefen.
Ab November 2025 wurde dieser Weg auch in der Pfarre St. Nikolai begonnen, mit regelmäßigen Gruppentreffen und geistlicher Begleitung unter der Leitung von Waltraud Kraus-Gallob und Monika Dreger. Die Exerzitien bieten Raum für Stille, Austausch und die bewusste Wahrnehmung von Gottes Gegenwart im täglichen Leben.
Neuer Gebetskreis gestartet

Foto: © Edeltraud Trapp
In der MAVIDA Residenz Draupark feiert die Pfarre St. Nikolai seit vielen Jahren monatlich Heilige Messen, insbesondere für Bewohnerinnen und Bewohner, denen der Kirchbesuch nicht mehr möglich ist. Durch die regelmäßigen Besuche der Legion Mariens entstand der Wunsch, das geistliche Leben darüber hinaus zu vertiefen. Daraus entwickelte sich die Idee eines Gebetskreises mit Raum für gemeinsames Gebet und persönlichen Austausch.
Am 16. Dezember 2025 fand erstmals ein solcher Gebetskreis mit Mitgliedern der Legion Mariens statt. Gebet, Musik und Gespräch wurden von den Bewohnern mit großer Freude aufgenommen; weitere Termine für das neue Jahr sind bereits fixiert.
5. BIBEL LEBENDIG ERLEBEN
The Chosen
Im Jahr 2025 trafen sich zahlreiche Menschen an mehreren Abenden, um gemeinsam die dritte und vierte Staffel der Serie „The Chosen“ anzusehen und anschließend darüber ins Gespräch zu kommen. Besonders berührend war, dass diese Form neue „Kanäle“ eröffnete, in denen Menschen über die Bibel und ihre persönliche Gottesbeziehung ins Gespräch kamen.
Bibelabende
Bei den regelmäßig stattfindenden Bibelabenden setzten sich Interessierte mit vielfältigen und lebensnahen Themen auseinander. Im Mittelpunkt standen unter anderem Fragen nach Erfüllung und Vergebung, dem Hören auf Gottes Stimme, Zeugnis geben, Klarheit und Orientierung im Leben, Ehrlichkeit, Standhaftigkeit und Vertrauen. Organisiert und koordiniert werden diese Abende von Martin Steiner, der seit 2025 einer der drei Akolythen in St. Nikolai ist.
Zehnteiliger Bibelkurs „Das Alte Testamten“ und „Das Neue Testament“ im Überblick

Klaus Einspieler (r.) am ersten Abend des insgesamt 10-teiligen Bibeklurses. – © Monika Dreger
Im Jahr 2025 durften wir an zehn Abenden Mag. Klaus Einspieler begrüßen, Leiter der Stabstelle Bibel und Liturgie der Diözese Gurk. Er gab im Winter einen Überblick über das Alte und im Herbst über das Neue Testament.
Bereits die erste Einheit am 6. Februar 2025 war ein gelungener Auftakt: Über 60 Personen nahmen teil – eine Zahl, die selbst den erfahrenen Theologen überraschte. Besonders erfreulich war, dass rund 40 Teilnehmende durch die Initiative der Pfarre St. Nikolai auf das Angebot aufmerksam geworden waren. Die offene, freundliche Atmosphäre und das große Interesse blieben bis zum Ende des Kurses ungebrochen.
6. FORT- UND WEITERBILDUNGEN
Die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsangebote im Jahr 2025 eröffneten Räume zur theologischen Vertiefung, persönlichen Qualifizierung und gemeinsamen Auseinandersetzung mit dem Glauben in Kirche und Gesellschaft.
Die Kirche im Wandel und 1700 Jahre Glaubensbekenntnis von Nicäa
In der Veranstaltungsreihe Basiswissen Theologie tauchten Interessierte an drei Abenden im März und April 2025 in die Geschichte der Kirche zwischen 1600 und 1900 ein – eine Zeit voller Herausforderungen, Wendepunkte und lebendiger Geschichten.
Am 24. April 2025 wurde das Jubiläum des Konzils von Nicäa (325 n. Chr.) gefeiert. P. Emmanuel-Maria Fitz OFM beleuchtete die theologischen und politischen Spannungen jener Zeit und die bleibende Bedeutung des Glaubensbekenntnisses für heute.
Zweiter Akolythenlehrgang in St. Nikolai

© P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Die Akolythenausbildung 2024/25 in St. Nikolai endete am 12. Juni 2025 nach mehreren Monaten intensiver Begleitung durch Mag. Klaus Einspieler und sein Team. Ein besonderer Höhepunkt war das Treffen mit Bischof Dr. Josef Marketz am Festtag der hl. Katharina von Siena, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Motivation und künftigen Einsatzbereiche präsentierten.
Erfolgreicher Abschluss Formationsleitungskurs

Die Patres Emmanuel-Maria Fitz ofm (l.), Karl Maria Schneps ofm (m.) und P. Christoph Maria Hörtner ofm (r.), schlossen die knapp zweijährige Fortbildung ab. – © P. Emmanuel-Maria Fitz OFM
Am 4. Juli 2025 schloss der zweijährige Formationsleitungskurs „Weggemeinschaft für die Zukunft von Orden- und Priesterausbildung“ in Würzburg erfolgreich ab. Unter den 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war auch P. Emmanuel-Maria Fitz OFM.
Ausbildung Ständige Lektorin

Monika Dreger (m.), PGR-Obfrau der Pfarre St. Nikolai, hat als Erste in St. Nikolai die Ausbildung zur Ständigen Lektorin abgeschlossen. – © Monika Dreger
Am 4. Dezember 2025 fand im Diözesanhaus Klagenfurt ein Impulsabend für die Kandidatinnen und Kandidaten zur Ständigen Lektorin/zum Ständigen Lektor statt, an dem auch Monika Dreger, PGR-Obfrau der Pfarre Villach – St. Nikolai, teilnahm. Sie wird die zukünftige und erste Ständige Lektorin der Pfarre sein. Die Beauftragung erfolgt am 23. Jänner 2026 in Feldkirchen – Maria im Dorn.
7. SOZIALE VERANTWORTUNG UND ENGAGEMENT
Soziales Handeln gehört zum Selbstverständnis der Pfarre St. Nikolai und wurde auch im Jahr 2025 in vielfältigen Initiativen konkret gelebt.
Suppen teilen – Hoffnung schenken

© P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Im Rahmen der Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung fand am 16. März 2025 in der Pfarre Villach-St. Nikolai ein gemeinsames Fastensuppenessen statt. Unter dem Motto „Suppe teilen – Hoffnung schenken“ lud die Aktion dazu ein, Solidarität zu leben, bewusst zu teilen und den Blick für globale Gerechtigkeit zu schärfen.
Glaube zeigt sich in der Tat
Im März 2025 engagierten sich Jugendliche aus Villach im Rahmen ihrer Firmvorbereitung sozial: Vor einer Hofer-Filiale sammelten sie Sachspenden für Jugendliche in Not und übergaben diese anschließend an die Jugendnotschlafstelle. Die Begegnung machte den Glauben erfahrbar und sensibilisierte für soziale Verantwortung.
Erntedank und Kirgisistan

Die Kindengartenkinder nahmen beim Erntedankfest teil. Mehr dazu gibt es unter https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/detail/C3258/rueckblick-erntedankfest-und-aktionstag-2025 – © Ferdinand Dreger
Das Erntedankfest 2025 in St. Nikolai stand im Zeichen der Dankbarkeit für die Schöpfung und die Gaben des Lebens. Der festliche Gottesdienst, mitgestaltet vom Kindergarten St. Nikolai, und das anschließende Beisammensein im Pfarrzentrum boten Raum für Gemeinschaft und Begegnung.
Diese Haltung des dankbaren Empfangens und Teilens wurde auch im Blick auf die internationale Solidarität konkret: Am 10. Juli 2025 berichteten Carina Wetternig, Monika Dreger und P. Emmanuel-Maria Fitz OFM in Klagenfurt von ihrer Projektreise nach Kirgisistan. Weitere Vorträge folgten im Herbst in Steyr und am 26. September 2025 beim Erntedankfest in Villach-St. Nikolai. Es wurde ein Film zur Projektreise gezeigt, der das Evangelium des Tages anschaulich vertiefte und die Verbindung zwischen Erntedank und weltweiter Verantwortung sichtbar machte.
Bei der Projektreise nach Kirgisistan begegneten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mai 2025 Menschen voller Hoffnung und Lebensmut, trotz Armut und politischer Herausforderungen. Hohe, teils schneebedeckte Gipfel, eine Jurte mit rauchendem Schornstein – und ein lächelnder Junge machen sichtbar, wie menschliche Wärme und Hingabe Grenzen überwindet.

Besuch bei einer Familie in Kirgisistan. – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
„Als wir uns für die Fahrt gemeldet haben, wussten wir nicht, wie sehr uns dieses Land verändern würde“, berichtet eine Teilnehmerin. Die Arbeit der Franziskanerinnen und Franziskaner zeigt, was mit Bescheidenheit, Vertrauen und Engagement möglich ist – eine Erfahrung, die Herzen bewegt und Spuren hinterlässt. Einen spannenden Bericht über Kirgisistan gibt es auch hier zum Nachlesen: https://franziskaner.at/villach/zwischen-jurten-traenen-und-hoffnung-projektreise-kirgisistan/
Ukraine – Dank, Hilfe und Gemeinschaft
Auf Initiative von Eleonore Gruber wurde 2022 ein Deutschkurs für Frauen aus der Ukraine ins Leben gerufen. Unterstützt durch Mitglieder des Sozialkreises sowie zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer – insbesondere bei der Kinderbetreuung – entstand ein wertvoller Ort der Begegnung. Auch wenn sich der Kurs im Laufe der Zeit auflöste, blieben die entstandenen Beziehungen und Freundschaften bestehen.

Den ganzen Bericht dazu gibt es hier: https://franziskaner.at/villach/ukrainer-bedanken-sich/ – © Ferdinand Dreger
Ein sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit war der österreichische Nationalfeiertag am 26. Oktober 2025, an dem Olena im Namen der ukrainischen Gemeinschaft zur Pfarrgemeinde sprach. Sie brachte Dankbarkeit für die erfahrene Aufnahme und Unterstützung zum Ausdruck und betonte die Bedeutung dieses Tages als Zeichen von Hoffnung und gelebter Nächstenliebe. Im Anschluss informierte Erwin Rößler über die weiterhin bestehende SoMa-Gutscheinaktion, die von Ehrenamtlichen getragen wird und Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt.
Du bist Licht – Christkind von St. Nikolai (Advent-/Weihnachtsaktion 2025)

© Monika Dreger
Im Rahmen der Advents- und Weihnachtsaktion 2025 „Du bist Licht – Das Christkind von St. Nikolai“ trafen sich am 15. November 2025 ukrainische und österreichische Frauen, Männer und Kinder im Pfarrzentrum, um gemeinsam Weihnachtsschmuck zu gestalten. Die Aktion, initiiert von Monika Rößler und unterstützt von Olena Novak, förderte Begegnung und Gemeinschaft. Der Erlös aus den Spenden kam Hilfsprojekten von Franz Hilf zugute, die Kinder in der Ukraine unterstützen.
Am 2. Adventsonntag, 6. Dezember 2025, bereicherte das ukrainische Vokalensemble KRYLA den Gottesdienst in St. Nikolai mit eindrucksvollen Klängen und Adventliedern.
8. KINDER UND JUGENDLICHE
Besondere Momente mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ihren Glauben vertiefen und feiern, standen auch in diesem Jahr im Mittelpunkt des kirchlichen Lebens.

© Johann Funk
Im Vertrauen gemeinsam unterwegs
Der Übergang zwischen dem Abschluss der Firmvorbereitung der alten Gruppe und dem Start der neuen Gruppe verlief nahtlos. Die „alten“ Jugendlichen bereiteten sich bis Mai 2025 auf das Sakrament der Firmung vor und empfingen dieses feierlich am 7. Juni 2025. Die neuen Firmlinge begannen im Oktober 2025 ihre Vorbereitung.
Die Jugendlichen, die 2026 gefirmt werden, trafen sich erstmals am 18. Oktober 2025. Im Mittelpunkt stand das Kennenlernen. Verschiedene Aktivitäten und Fragespiele erleichterten den Austausch, und beim „Gordischen Knoten“ wurde deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit, Vertrauen und Zuhören für die Gruppe sind.
Gemeinsam mit den Firmlingen nahmen weitere Gäste an der Jugendvigil 2025 in der Kirche teil, ein besonderes Erlebnis auf dem Weg zum Sakrament der Firmung.
Auf dem Weg zur Erstkommunion
Die Kinder der 2. Klassen der Volksschulen Lind und Friedensschule stellten sich im Rahmen des Festes „Taufe des Herrn“ vor. Unter der Leitung der Religionslehrerinnen Astrid Walder und Jutta Clarke wurden sie auf die Feier der Ersten Heiligen Kommunion am 27. April 2025 vorbereitet.

Erstkommunion einer der drei Gruppen im Jahr 2025. – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Die dritte Erstkommuniongruppe von Monika Eicher der Volksschule St. Magdalen durfte am 24. Mai 2025 zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Musikalisch umrahmt wurde die heilige Messe vom Kinderchor, der mit seinen schwungvollen und gleichzeitig besinnlichen Liedern wesentlich zur festlichen Atmosphäre beitrug und die Feier zu einem besonderen lebendigen Erlebnis machte.
Muttertag

© Ferdinand Dreger
Am 12. Mai 2025 gestalteten die Kinder des Kindergartens den Sonntagsgottesdienst anlässlich des Muttertags musikalisch mit. Der Gottesdienst stand zugleich unter dem Thema „Der Gute Hirte“. Mit leuchtenden Augen und voller Begeisterung trugen die Kinder Lieder und Gedichte vor, die sie gemeinsam mit ihren Pädagoginnen einstudiert hatten.
Zum Abschluss präsentierten sie ein Dankeslied für ihre Mütter – ein Moment voller Freude und Herzlichkeit, der sowohl die Mütter als auch die Gemeinde berührte. So wurde der Muttertag nicht nur zu einem Tag der Wertschätzung, sondern auch zu einem lebendigen Zeugnis von Glauben und Gemeinschaft.
Auf dem Weg zur Taufe

© Ferdinand Dreger
Kurz nach Ostern erreichte das Franziskanerkloster eine besondere Nachricht: Eine E-Mail eines damals 19-jährigen jungen Mannes, Gabriel, mit der Bitte, sich taufen lassen zu dürfen. Noch am selben Tag wurde ein erstes Treffen vereinbart.
Seitdem kommt Gabriel regelmäßig in die Pfarre und bereitet sich Schritt für Schritt auf die Taufe vor, begleitet von Menschen, die ihn auf diesem Glaubensweg unterstützen. Beim Gottesdienst am 5. Oktober 2025 wurde bekanntgegeben, dass er sich taufen lassen möchte – die spontane Reaktion der Gemeinde war Applaus und Freude über diesen Schritt.
Gabriel bereitet sich auf die Taufe vor. – Foto: Ferdinand Dreger
Gabriel, inzwischen 20 Jahre alt und frischgebackener Lehrabsolvent, beschreibt, dass ihm im Laufe der Zeit „etwas gefehlt“ habe. Durch die Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes habe er schließlich die Entscheidung getroffen, sich taufen zu lassen. Die Taufe, Firmung und der erste Empfang der Eucharistie sind für die Osternacht 2026 geplant.
Zweige, Draht und gute Laune

© Monika Dreger
Am 16. November verwandelte sich das Pfarrzentrum St. Nikolai in einen lebendigen Werkraum der Vorfreude, zu dem die Landjugend Fellach gemeinsam mit der Pfarre eingeladen hatte. Kinder, Jugendliche und Erwachsene gestalteten bei voradventlicher Stimmung und unter Anleitung ihre eigenen Adventkränze aus frischen Tannenzweigen und Dekorationen. Der Nachmittag war geprägt von Kreativität, Gemeinschaft und anregenden Gesprächen. Selbstgebackene Kuchen, Tee und Kaffee sorgten für gemütliche Pausen, bevor die vielen einzigartigen Kränze am 1. Adventsonntag in den Gottesdiensten gesegnet wurden.
9. (WALL-)FAHRTEN ALS PILGER DER HOFFNUNG
In diesem Jahr gab es erneut ein umfangreiches Angebot an Wallfahrten, Projektreisen und Tagesausflügen, das von vielen Menschen gerne angenommen wurde. Neben der Projektreise nach Kirgisistan standen auch Tagesausflüge, Pilger- und Begegnungsreisen im In- und Ausland auf dem Programm.

© P. Norbert Pleschberger OFM
Tagesausflüge
Unter der Begleitung von P. Norbert Pleschberger OFM standen 2025 wieder Tagesausflüge auf dem Programm. Am 1. Mai führte der erste Ausflug gemeinsam mit dem 3. Orden des hl. Franziskus (OFS) Tigring nach Maria Lankowitz, dem zweitgrößten Wallfahrtsort der Steiermark.
Am 10. Juni erlebten 50 Pilgerinnen und Pilger die Wallfahrtsinsel Barbana in der Lagune von Grado. Höhepunkt war die Feier der Heiligen Messe mit P. Norbert Pleschberger OFM in der Marienkirche Santuario di Barbana. Auf dem Rückweg besuchte die Gruppe das Franziskanerkloster in Gemona del Friuli, ein Ort lebendiger franziskanischer Spiritualität.
Schritte, die verbinden

© Monika Rößler
Zu Christi Himmelfahrt pilgerten 19 Menschen zu Fuß von St. Nikolai nach Maria Luggau. Auf der Route durch das Gailtal wurden der Rosenkranz gebetet, und die heilige Messe in der Basilika leitete P. Terentius Gizdon OFM. Eine eintägige Fußwallfahrtgruppe stieß in Liesing hinzu.
Im Morgenlicht der Schöpfung
Am 28. Juni fand die traditionelle Sonnenaufgangswanderung auf den Dobratsch statt. 25 Pilger erlebten den Sonnenaufgang, feierten die Heilige Messe in Maria im Stein und genossen ein Frühstück im Dobratsch-Gipfelhaus.
Lourdes – Den Himmel auf Erden erfahren

© Ferdinand Dreger
31 Pilgerinnen und Pilger aus mehreren österreichischen Bundesländern, darunter auch Kärnten, reisten vom 14. bis 22. Juli 2025 nach Lourdes. Die neuntägige Pilgerreise bot intensive Momente der Gnade, Gemeinschaft und des Glaubens. Neben den täglichen Messen und Gebetszeiten gehörten auch Besuche wichtiger Wallfahrtsstätten wie der Grotte von Massabielle und der Basilika von Lourdes zu den Höhepunkten.
Zwischenstopps auf der An- und Rückreise führten die Gruppe nach Bergamo, Turin, Nîmes, Grenoble und an den Gardersee, wodurch auch kulturelle und landschaftliche Eindrücke nicht zu kurz kamen.
Eine Pilger- und Begegnungsreise – Prag

© P. Emmanuel-Maria Fitz OFM
Elf Teilnehmende aus Kärnten, Salzburg, Wien und der Steiermark besuchten Anfang August Prag auf einer besonderen Pilger- und Begegnungsreise, geprägt von spirituellen Momenten, kulturellen Höhepunkten und wertvollen Begegnungen. Neben der heiligen Messe beim Prager Jesulein war ein Höhepunkt der Besuch des Klosters Strahov, wo die Gruppe bei einer exklusiven Führung Einblicke in die Geschichte des Ortes und das Leben des Heiligen Norberts, der dort begraben ist, erhielt.
Besuch bei der Gospa x 2 – Medjugorje

© Ilse Maria Wassertheurer
Zwei Fahrten führten 2025 nach Medjugorje. Die Pfarrwallfahrt vom 25. bis 30. August brachte rund 30 Teilnehmende aus St. Nikolai und Umgebung zusammen. Trotz eines plötzlichen Unwetters und stundenlangen Staus auf der Rückfahrt überwogen die positiven Eindrücke und die Freude über die gemeinsamen Erlebnisse. Fünf Tage lang erlebten die Pilgerinnen und Pilger intensive Zeiten des Glaubens und der Gemeinschaft: tägliche Messen und Anbetung im Freien, Aufstieg zum Erscheinungsberg und Kreuzberg sowie zahlreiche Begegnungen, Vorträge und spirituelle Impulse.
Die zweite Fahrt nach Medjugorje, die 53 Teilnehmende umfasste, bot ebenfalls intensive Erfahrungen von Glauben, Gebet und Gemeinschaft und rundete so das Pilgerangebot nach Bosnien-Herzegowina ab.
Auf den Spuren der Heiligen in Siena

© Liesi Kucher
Im Spätsommer machten sich Pilgerinnen und Pilger aus Villach auf den Weg nach Siena, einer Stadt, die eng mit bedeutenden Heiligen wie der Heiligen Katharina von Siena, dem Heiligen Bernhardin von Siena und dem Heiligen Bernhard Tolomei verbunden ist. Die Gruppe folgte ihren Spuren, entdeckte die historischen Stätten mit spirituellen Orten und genoss zugleich die kulturellen und landschaftlichen Schönheiten der Toskana.
Zwischen Salzbergen und kolonialem Erbe – Senegal
Im November reiste eine kleine Gruppe in den Senegal, um Kultur, Natur und Spiritualität des Landes zu erleben. Höhepunkte waren Dakar mit seinen Märkten und der Medina, die ehemalige Sklaveninsel Gorée, das Kloster Keur Moussa sowie der Rosa See. In Saint-Louis beeindruckten die koloniale Architektur und das Fischerviertel Guet-Ndar, und der Vogelpark Djoudj bot Einblicke in eines der größten Vogelschutzgebiete der Welt. Die Reise verband lebendige Begegnungen, Naturerlebnisse und spirituelle Momente zu einer unvergesslichen Erfahrung.
Den ganzen Bericht finden Sie hier: https://franziskaner.at/villach/reisebericht-aus-dem-senegal/
10. WEITERE HIGHLIGHTS
Jede alltägliche Aufgabe wiederzugeben, würde den Rahmen sprengen. Ein Alltagssplitter fasst einige Highlight zusammen.
Speisesegnung
Auch in diesem Jahr fanden wieder fünf feierliche Speisensegnungen an drei verschiedenen Orten erleben. Einen Rückblick auf die erste Speisensegnung in der Pfarrkirche St. Nikolai gibt es in diesem Clip:
Ein Fest des Dankes
Voller Freude durften wir in diesem Jahr einem ganz besonderen Moment beiwohnen: Auf Initiative des Alpen-Adria-Chores wurde auf dem idyllischen Berg Maria Lussari eine heilige Messe gefeiert – ein Ereignis, das nicht nur spirituell berührte, sondern auch einen bedeutsamen Abschied markierte.

Michael Nowak (r.). leitete 27 Jahre den Alpen-Adria-Chor. – © P. Emmanuel-Maria Fitz ofm
Nach beeindruckenden 27 Jahren hat Michael Nowak, der mit Villach St. Nikolai sehr verbunden ist, seine Aufgabe als Chorleiter des Chores niedergelegt. In tiefer Dankbarkeit und großer Wertschätzung wurde er im Rahmen der Messe mit einer bewegenden Überraschung geehrt. Der Chor sang – wie so oft unter seiner Leitung – mit großer Hingabe und musikalischer Tiefe. Doch diesmal erklang der Gesang nicht nur zur Ehre Gottes, sondern auch als musikalischer Dank an einen Menschen, der mit Leidenschaft, Herz und Ausdauer den Chor geprägt hat.
Gemeinsam mit dem Alpen-Adria-Chor durften wir diesen besonderen Moment erleben und Danke sagen – für Michaels unermüdliches Wirken, für seine musikalische Vision und für all die Jahre, in denen er Gemeinschaft und Klang zu etwas Größerem verbunden hat. Es war ein Fest des Glaubens, der Musik und der Dankbarkeit – getragen von der einzigartigen Atmosphäre beim Marienheiligtum.
Treffen einer großen Familie in Villach

© P. Emmanuel-Maria Fitz ofm

© Edeltraud Trapp
Brüder aus den polnischen Provinzen, die kurz vor ihrer Professfeier stehen, haben sich im Juil 2025 auf den Weg nach Assisi gemacht. In Villach legten sie einen Zwischenstopp ein. Ein Wiedersehen gab es auf ihrer Rückreise.
Nach dem Besuch der polnischen Mitbrüder fanden in Villach/ mehrere Treffen der internationalen katholischen Bewegungs- und Glaubensgemeinschaft „Couples for Christ“ statt. Die Begegnung bot Gelegenheit zum Austausch über Ländergrenzen hinweg, stärkte die gemeinsame Verbundenheit im Glauben und zeigte die internationale Zusammenarbeit innerhalb der katholischen Kirche.
Ein Fest für Menschen und Tiere

Foto: Ferdinand Dreger
Auch heuer wurde das Hochfest des hl. Franz von Assisi wieder feierlich begangen: Am Vorabend versammelten sich viele Gläubige zu einem bewegenden Abendgebet (Transitus) mit franziskanischen Melodien, das den Gedenktag des Ordensgründers einleitete. Am darauf folgenden Tag folgte wie gewohnt die herzliche Tiersegnung im Tierpark Rosegg, bei der Mensch und Tier gleichermaßen den Segen empfingen – ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit der gesamten Schöpfung und der franziskanischen Tradition.
EIN DANK ZUM ENDE
Über vieles könnte noch berichtet werden, doch jetzt wollen wir Platz für ein Dankeschön lassen.
„Gebet ist nicht nur unser Reden zu Gott, sondern auch unser Lauschen auf Ihn.” (Franz von Assisi)
Dieses Zitat begleitet uns am Ende als Leitgedanke, weil es zeigt, dass Dankbarkeit und Engagement in unserer Gemeinde nicht nur aus Worten bestehen, sondern aus einem tiefen Hinhören auf Gott und seiner Führung.
Mit diesem Gedanken im Herzen danken wir Gott für seine unaufhörliche Gnade und Liebe, die Trost und Hoffnung in schwierigen Zeiten schenkt. Dankbar blicken wir auf die vielen Menschen, die Heilung auf seelischer, physischer und psychischer Ebene erfahren durften.
Unser besonderer Dank gilt dem Sekretariat, ohne das Vieles im Alltag nur schwer oder gar nicht reibungslos funktionieren würde, sowie den Mitgliedern des Pfarrge meinderates, die sich unermüdlich in den unterschied lichsten Bereichen engagieren.
Wir danken allen Lektoren und Lektorinnen, Kantoren und Kantorinnen, Organisten und Organistinnen, Akolythen sowie Erwachsenenministranten, die die liturgischen Feiern würdig mitgestalten und tragen.
Ebenso danken wir allen, die in den verschiedenen geistlichen Bewegungen durch ihre Treue und ihren missionarischen Einsatz Früchte hervorbringen – besonders den Mitgliedern des 3. Ordens, der apostolischen Laienbewegung Legion Mariens und den mannigfachen Gebetsgruppen.
Unser Dank gilt auch den Sängerinnen und Sängern unterschiedlicher Gruppen und Chöre, die unsere Feiern bereichern, sowie allen, die an der Herausgabe der Nikolai-Nachrichten und an den verschiedenen sozialen Medien mitwirken und so die Gemeinschaft stärken und viele Menschen – nah und fern – mit unserer Pfarre verbinden.
Ein herzliches Dankeschön geht an die zahlreichen frei willigen Helferinnen und Helfer, die wöchentlich die Kirche reinigen, an das angestellte Personal, das die Räumlichkeiten der Pfarre und des Klosters in Schuss hält, an die Köchin und die Haushälterin im Kloster sowie an die Fotografen, die unsere Gemeinde und ihre Ereignisse mit ihren Bildern festhalten. Wir danken auch den Pädagoginnen, die den Kindergartenkindern ein Stück des Glaubens näherbringen.
Wir danken zudem allen unzähligen Betenden und allen, die sich Zeit für Gott nehmen – sei es beim Gebet in der Kirche, beim Anzünden einer Kerze für andere oder ein fach beim stillen Vorbeischauen. Unser Dank gilt ebenso allen Menschen, die auf unscheinbare Weise mit uns zu sammenkommen, feiern, lachen und das Leben teilen.
Von Herzen danken wir allen – den oben genannten Helferinnen und Helfern, Ehrenamtlichen, Gruppenmit gliedern und Mitwirkenden sowie Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die gerade diesen Jahresrückblick gelesen haben – und wünschen Ihnen ein gnadenreiches neues Jahr.

Ihre Franziskaner P. Terentius Gizdon OFM, P. Norbert Pleschberger OFM und P. Emmanuel-Maria Fitz OFM



