Der aus Hallein stammende Schriftsteller Manfred Baumann hat am Samstag (9.8.2025) im Franziskanerkloster Salzburg seinen Kriminalroman „Salzburgwut“ vorgestellt. Kommissar Merana klärt im neu erschienenen Werk den mysteriösen Mord eines Novizen auf.

 

Dutzende Geladene waren der Einladung zur Lesung von Manfred Baumann gefolgt. „Das Franziskanerkloster Salzburg ist ein besonderer Ort. Ich bin immer auf der Suche nach besonderen Orten“, erklärte der Autor. „Salzburgwut“ ist der 12. Roman mit Kommissar Martin Merana. Franziskaner-Guardian P. Thomas Hrastnik ofm begrüßte noch im Garten Autor und Gäste bevor unter musikalischer Begleitung von Klarinette (Georg Winkler) Publikum und Autor in das Große Refektorium des Klosters im ersten Stock einzogen. Dort las Baumann selbst Auszüge aus dem Werk vor. Zur Klarinette sorgte auch eine Harfe (Stephanie Schaidreiter) für musikalische Untermalung.

 

„Salzburgwut“ erzählt in 32 Kapiteln wie Merana innerhalb von sechs Tagen den Mord eines Franziskaner-Novizen aufklärt, dessen Leiche im Sebastiani-Friedhof aufgefunden wurde. Das Mordopfer soll nicht nur Ordensmann gewesen sein, sondern auch Kontakte in die Politik geknüpft haben. Kirche, Macht und die eigenen Abgründe, in die fast jeder Mensch irgendwann einmal hinein blickt, ergeben eine spannende Mischung und sind spätestens seit Umberto Ecos Weltbestseller „Der Name der Rose“ eine Erfolgsgarantie unter Literaten. Das Prinzip gilt natürlich auch für den Salzburg-Krimi. Gekonnt flechtet Baumann dazu Details aus dem Salzburger Stadtbild ein, sodass der ortskundige Leser die Wege quasi nachzulaufen vermag.

Manfred Baumann

Salzburgwut

Gmeiner-Verlag, August 2025

Das Buch ist  im gut sortierten Buchhandel, aber auch als Kindle-Ausgabe erhältlich.

 

 Bilder von der Lesung im Franziskanerkloster