Die Diözesen St. Pölten, Feldkirch und Eisenstadt erleichtern den Weg zurück in die Kirche. Für einen Wiedereintritt reicht ein Mausklick. Danach ist ein – eventuell auch online abgehaltenes – Gespräch mit einem Priester möglich. Einer dieser Priester im Burgenland ist der Franziskaner P. Thomas Lackner ofm.
Das besondere Beitrags- oder Steuersystem in Österreich, Deutschland oder der Schweiz führt regelmäßig zu Debatten über den jährlichen Austritt Tausender Gläubiger, die sich von der steuerlichen Mitgliedschaft der Kirche verabschieden. Es gibt aber auch regelmäßig Wiedereintritte. Ein solcher Wiedereintritt bedarf aber einer Reihe an pastoralen und auch administrativen Schritten. Im Heiligen Jahr 2025 haben drei Diözesen – St. Pölten, Feldkirch und Eisenstadt – beschlossen, die Rückkehr mit Hilfe digitaler Technik zu erleichtern. Nach dem Absenden eines online-Formulars bekommen interessierte Gläubige einen Gesprächstermin mit einem Priester. Dieser Termin kann auch online stattfinden. Bei diesem Gespräch werden Fragen oder Zweifel erörtert. Und außerdem berät der Priester die Gläubigen bei den anstehenden Schritten.
Die Diözese Eisenstadt (Burgenland) hat zwei Priester mit dieser Vermittlungsarbeit beauftragt, wie das ORF-Magazin „Prisma“ unlängst berichtet hat. Einer der beiden ist der Franziskaner Thomas Lackner ofm. Er ist Pfarrer der Wallfahrtskirche Frauenkirchen und Filialvikar der dortigen Franziskanergemeinschaft. P. Thomas erklärt ORF-Redakteurin Sandra Szabo, wie einfach es ist, in die Kirche wieder einzutreten. Die Diözese Eisenstadt hat eine eigene Webseite für den Wiedereintritt geschaffen. (mtz)
Ausschnitt aus der Sendung des ORF-Magazins „Prisma“ vom 5. April 2025
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