Gemeinsam mit 10 weiteren Opfern des Massakers im Jahr 1860 in Damaskus – 7 davon sind ebenfalls Franziskaner – wird der selige Engelbert Kolland am Sonntag, 20. Oktober 2024, in Rom heilig gesprochen. Das hat Papst Franziskus im Zuge des Konsistoriums vom 1. Juli bestimmt, wie es im Presse-Bulletin des Heiligen Stuhles heißt.

Engelbert Kolland ofm (1827-1860) stammte aus Ramsau im Zillertal und ist 1847 in den Orden eingetreten. Nach dem Noviziat in Salzburg und der Priesterweihe 1851 in Trient studierte er mehrere Jahre in Bozen, wo er sich Kenntnisse in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Arabisch aneignete. Im Jahr 1855 wurde er als Missionar ins Heilige Land gesandt. Im Zuge einer großen Christenverfolgung durch Drusen und Osmanen geriet in der Nacht vom 9. auf den 10 Juli 1860 auch das Paulus-Kloster in Damaskus ins Visier der Gewalttätigen. Mit Engelbert Kolland starben 7 weitere Franziskaner und drei Laien das Martyrium.

Engelbert Kolland ist zweiter Patron der Franziskaner in Österreich und Südtirol. Für die Heiligsprechung wird auch eine Delegation aus der Heimatprovinz in Rom erwartet.

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