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Taukreuz
Habit Als Brüdergemeinschaft, die das Charisma des hl. Franziskus auch sichtbar nach außen hin vertritt, tragen die Franziskaner den Habit zum Zeugnis für das franziskanische Leben in der Nachfolge des armen und gekreuzigten Jesus. Franziskus richtete sich den Habit in Form des Kreuzes zurecht, er machte ihn aus rauhestem Stoff, recht armselig und schmucklos. Somit ist der Habit wie ein großes Kreuz, in dessen Schutz sich der „Arme aus Assisi“ begibt.Als Gürtel verwenden die Franziskaner einen einfachen Strick, das so genannte Zingulum. Dieses ist das Zeichen der Armut, gürteten sich zur Zeit des Franziskus doch die Reichen mit edlen Gürteln. Das Zingulum hat drei Knöpfe. Diese symbolisieren die Gelübde der Minderen Brüder: Armut, ehelose Keuschheit und Gehorsam. „San Damiano-Kreuz“ Vor der Kreuz-Ikone in der Kapelle „San Damiano“ in Assisi betete Franziskus in der Zeit seiner Berufung. Die Ikone, auch „San Damiano-Kreuz“ genannt, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Christus spricht zu Franziskus von diesem Kreuz herab: „Geh, Franziskus, und baue mein Haus wieder auf, das – wie du siehst – in Trümmer fällt!“Das Kreuzbild, in kräftigen Farben gemalt, zeigt Christus, der das Licht der Welt ist und in seiner Liebe die Dunkelheit und Sünde besiegt hat. Einerseits ist Christus der Gekreuzigte, wie ihn uns der Evangelist Johannes vor Augen stellt. Darauf deuten u.a. die blutenden Wunden und die Personen unter dem Kreuz hin (von links nach rechts): Gottesmutter Maria, Apostel Johannes, Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus und der römische Hauptmann. (vgl. Joh 19,26) Andererseits bezeichnen die weit geöffneten Augen, der unnatürlich breite Hals und die fast aufrecht stehende Haltung Christus als den Auferstandenen, der den Tod besiegt hat und den Jüngern den Geist einhaucht. Oben sieht man wie Christus in den Himmel auffährt und von den Engeln empfangen wird. |
Das T (Tau) ist heute weltweit ein Symbol für die christlich-franziskanische Lebensausrichtung und Friedenssendung. In der Bibel ist das T ein Erwählungszeichen für die Geretteten (Ez 9,3 f.;Offb 7,2-8;9,4). Das T hat die Form des Kreuzes Christi und war für die Christen schon früh ein Vorbild und Zeichen des Kreuzes, des Heils, der Erlösung und des Segens.
Das Wappen des Franziskanerordens zeigt eine Hand Jesu und eine Hand des hl. Franziskus über den Wolken. Beide sind von den Wundmalen der Nägel gezeichnet. In der Mitte ragt das Kreuz empor. Jesus lässt sich aus Liebe zu den Menschen ans Kreuz schlagen. Durch diese Liebe erlöst er die Welt.Franziskus will mit Jesus lieben und leiden und erhält 1224 auf wunderbare Weise die Wundmale Jesu eingeprägt. Franziskus ist mit den Wundmalen „ein zweiter Christus“ geworden. „Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung“, bekennt die Kirche in der Karfreitagsliturgie.
Als Brüdergemeinschaft, die das Charisma des hl. Franziskus auch sichtbar nach außen hin vertritt, tragen die Franziskaner den Habit zum Zeugnis für das franziskanische Leben in der Nachfolge des armen und gekreuzigten Jesus. Franziskus richtete sich den Habit in Form des Kreuzes zurecht, er machte ihn aus rauhestem Stoff, recht armselig und schmucklos. Somit ist der Habit wie ein großes Kreuz, in dessen Schutz sich der „Arme aus Assisi“ begibt.
Vor der Kreuz-Ikone in der Kapelle „San Damiano“ in Assisi betete Franziskus in der Zeit seiner Berufung. Die Ikone, auch „San Damiano-Kreuz“ genannt, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Christus spricht zu Franziskus von diesem Kreuz herab: „Geh, Franziskus, und baue mein Haus wieder auf, das – wie du siehst – in Trümmer fällt!“





