| "Jetzt habe ich einen 'geistigen Priestersohn'" |
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Franziskanerpater Michael Schlatzer hat 2003 eine Initiative gestartet, damit für jeden Priester im deutschsprachigen Raum jemand betet
Die Katholiken bekommen von P. Michael die Vornamen der Priester zugewiesen, für die sie beten sollen. Wenn der Priester stirbt, teilt der Franziskanerpater dem Paten die wahre Identität mit. So soll die Anonymität gewahrt bleiben. Die Tausenden Teilnehmer machen mit Begeisterung mit, heißt es vom burgenländischen Geistlichen. Er bekäme viele Briefe, Tenor sei: „Jetzt habe ich einen ‚geistigen Priestersohn’!“
„Wir haben Paten, die zwischen fünf Jahre und 105 Jahre alt sind“, erzählt P. Michael. Das Anliegen solle kontinuierlich weiter gehen und er ruft dazu auf, dass die „Leute gegenseitig für die Aktion werben“. P. Michael startet aktiv keine Spendenaufrufe, aber wenn er Geld bekommt, kann er die Teilnehmer an der Initiative wieder informieren. Überhaupt macht er die Aktion in der Freizeit.
Internationales „Jahr des Priesters“
Für Juni 2009 bis Juni 2010 hat Papst Benedikt XVI. ein „Jahr des Priesters" ausgerufen. Das Priesterjahr soll die weltweit über 400.000 katholischen Geistlichen an die Ideale ihres Berufsstandes erinnern und für Priesternachwuchs werben.
Eine neue Gebets-Initiative begann im November aus diesem Anlass in der Wiener Franziskanerkirche: Ein Gebet für die Priester, zu dem der Weihbischof Stephan Turnovszky und die Franziskaner alle einladen, denen dieses Gebet ein Anliegen ist. Bis zum 10. Juni wird das Gebet für die Priester an jedem Donnerstag in der Franziskanerkirchein der Wiener Innenstadt nach der Heiligen Messe um 16.30 Uhr gestaltet. Gemeinsamer Abschluss ist die Vesper um 17.40 Uhr.
Infos zum Mitmachen:
Linktipp: » Website zum "Jahr des Priesters"
(Wolfgang Zarl, 2010-02-26) |







