| Franziskaner feiern 140. Geburtstag des seligen Ladislaus Batthyány-Strattmann |
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In Gedenken an den „Arzt der Armen“ wird am 22. Jänner im Wiener Franziskanerkloster das Oratorium „Pelikan“ aufgeführt.
„Pelikan“ wird vom Güssinger Vocalensemble „Cantus Felix“ dargebracht. Der Titel leitet sich vom Wappentier des Geschlechts der Batthyánys ab und steht für Glaube und Liebe. Das Werk handelt vom Leben des Ladislaus Batthyány-Strattmann (1870-1931) und soll den „Seligen den Menschen näher bringen“, sagt Franz Stangl, der das Werk komponiert hat. Altprovinzial P. Anton Bruck OFM, der am Seligsprechungsverfahren mitgewirkt hat: „Ladislaus Batthyány-Strattmann war ein überzeugter Christ, ein vorbildhafter Familienmensch und erlangte als ‚Arzt der Armen’ noch zu Lebzeit den Ruf der Heiligkeit.“ Viele Menschen in Not behandelte Batthyány-Strattmann kostenlos, außerdem gründete er zwei Krankenhäuser: im burgenländischen Kittsee und im ungarischen Körmend. „Wenn ihr glücklich sein wollt, macht andere glücklich“ Mit seiner Frau Maria Theresia, die ihn auf seinem christlichen Lebensweg intensiv unterstützte, hatte er 14 Kinder. „Im Gespräch mit seinen Kindern, von denen ich einige kennen lernte, ist mir immer aufgefallen, wie sehr sie vom Einsatz ihres Vaters für die Armen und von seiner tiefen Gläubigkeit beeindruckt waren“, erinnert sich Pater Anton. Der Franziskaner erinnert sich an ein Wort aus dem Testament Oratorium „Pelikan“ zu Ehren des seligen Ladislaus,
(Wolfgang Zarl, 2010-01-18)
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Erstmals wird in Wien das Oratorium „Pelikan“ aufgeführt, das aus Anlass der Seligsprechung von Fürst Ladislaus Batthyány-Strattmann 2003 verfasst worden ist. Im Oktober 2010 jährt sich seine Geburt zum 140. Mal. Am Gedenktag des Seligen, 22. Jänner, laden die Wiener Franziskaner um 16:30 Uhr zu einem Festgottesdienst und dann zum Oratorium in die Wiener Franziskanerkirche.
des Seligen: „Wenn ihr glücklich sein wollt, macht andere glücklich.“ Das Mitglied des Dritten franziskanischen Ordens wird sowohl in Österreich als auch in Ungarn verehrt. Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn und die burgenländischen Bischöfe Stefan Laszlo und Bischof Paul Iby setzten sich für die Seligsprechung von Ladislaus Batthyány-Strattmann ein. 2003 sprach ihn dann Papst Johannes Paul II. selig, Tausende Österreicher und Ungarn fuhren zu dem Festakt nach Rom. Ladislaus wurde in der Familiengruft im Franziskanerkloster Güssing bestattet, seit der Seligsprechung hat er seine Grabstätte in der Kirche. Ein Wiener Gebetskreis betet derzeit um die Heiligsprechung.





